Schleuderball

Schleuderball

Beim Schleuderballspiel (auch Treibball genannt) spielen zwei Parteien zu je acht Spielern auf einem Feld von 100 mal 15 Metern. Ziel ist es, den Ball über die gegnerische Stirnseite des Feldes zu werfen, die als Torlinie bezeichnet wird und Angriffe der Gegenmannschaft zu verteidigen. Das Spielgerät (ein Ball mit Griffschlaufe) darf nur durch Schleudern in feststehender Nummernreihenfolge der Werfer oder, wenn er gefangen wurde, durch Schocken (Werfen aus dem Stand) dem Tor des Gegners näher gebracht werden. Fliegt oder rollt der Ball über die Torlinie und berührt hinter ihr den Boden, ist ein Tor erzielt.

Das Schleuderballspiel verbreitete sich seit dem Deutschen Turnfest 1898 in Hamburg hauptsächlich in Nordwest-deutschland. Früher wurde das Spiel in Grundschulen und Volksschulen gepflegt. Einen regelmäßigen Liga-Betrieb gibt es heute jedoch nur noch in Oldenburg und Ostfriesland.

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