Rhönradturnen

Ein Rhönrad besteht aus zwei gleich großen, kunststoffummantelten Stahlreifen, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Dazu gibt es an einem Röhnrad verschiedene Greif- und Trittmöglichkeiten. Die Räder sind zwischen 1,55 und 2,45 Meter groß und werden individuell nach Körpergröße ausgewählt.


Im Rhönradturnen gibt es drei Disziplinen:

  • Geradeturnen

Durch Verlagerung des Körperschwerpunktes wird das Rhönrad auf einer Bahn hin und her bewegt, wobei die Turnerinnen und Turner Übungen in oder auf dem Röhnrad zeigen.

  • Spirale

Geturnt wid bei der Spirale auf nur einem Reifen in einer Kreisbahn.

  • Sprung

Das Rhönrad wird zunächst angeschoben und nach einem schnellen Anlauf und Absprung gelangt die Tunerin bzw. der Turner auf das Rhönrad. Anschließend folgt ein Sprungelement auf eine Matte.

Übrigens: Deutschland ist Mutterland des Rhönradturnens gehört zu den erfolgreichsten Nationen weltweit. Erfunden wurde das Rhönrad 1925 von Otto Feick in seiner Metallverarbeitungswerkstatt in Schönau an der Brend in der Rhön. Daher hat das Rhönrad auch seinen Namen.