Tuju-Show begeistert Publikum

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Der Geist der Dunkelheit will den Planeten Erde und die gesamte Menschheit mit ihr vernichten. Zwei Kinder haben die Möglichkeit, dies zu verhindern und unsere Welt zu retten. Insgesamt mehr als 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die spannende Reise bei der Tuju-Show am Donnerstag um 16 und 20 Uhr.

Alle vier Jahre treffen zwölf der besten Showacts beim Internationalen Deutschen Turnfest zusammen, um mit der Tuju-Show das Turnfestpublikum zu begeistern. Das besondere an der Tuju-Show ist, dass sich die Gruppen vorher nicht kennen und abgesehen von der Generalprobe noch nicht gemeinsam aufgetreten sind. Choreograf Alexander Semenchukov hat die einzelnen Vorführungen sorgfältig ausgewählt und in das Gesamtkonzept integriert. Ihm ist es gelungen, die vielen Facetten des Turnsports abzudecken. Die Geschichte des Abends erzählten Tänzer, Akrobatikkünstler, Rhönrad- und Trampolinturner, aber auch BMX-Fahrer und Lufttänzer an Bungeetrapez und Vertikaltüchern. Auch die Integrationsgruppe Movimento trug zur Erzählung bei, sie begeisterten etwa mit Jonglage-Acts und Einrad-Vorführungen. Die Mischung aus Spitzen- und Breitensportlern ist ausgeglichen. Alle Teilnehmer kommunizierten aber in einer Sprache: der, des Sports. Willkommen bei der diesjährigen Tuju-Show: „Mal eben meine Welt retten“.

Zwei Kinder, Miriam und Latif Stanarius, begeben sich in Messehalle 18 auf die Suche nach einer besseren Welt. Der Geist der Dunkelheit will die Menschheit für den rücksichtslosen Umgang mit dem Planet Erde vernichten. Die Reise der Geschwister ist beschwerlich. Ihnen begegnen die verschiedensten Gestalten, die ihnen nicht immer freundlich gesinnt sind. Sie treffen auf mechanische Menschen, die sich nicht für die Belange der Kinder interessieren oder rücksichtslose Biker-Rowdys, die ihnen Angst einjagen. Doch es gibt Lichtblicke, die beiden finden Ruhepole und können in den Armen ihrer neuen Freunde Kraft für ihre Reise tanken. Mystische Fabelwesen befreien sie vom Geist der Dunkelheit und weisen ihnen den Weg.

Erschöpft von den bisherigen Anstrengungen, legen Miriam und Latif eine kleine Pause ein. Sie träumen aber weiterhin von der Stadt des Glücks und hoffen, diese bald zu erreichen. Eine schwarze Katze gesellt sich zu ihnen und wird den Geschwistern auf ihrer Reise immer wieder beistehen. Doch der Geist der Dunkelheit ist nicht untätig. Er sät Zwiespalt zwischen den Geschwistern, ein Streit entbrennt. Der schwarzen Katze gelingt es, diesen zu schlichten. Fortan wird sie der Glücksbringer der beiden Kinder sein. Nach einem Blick durch ein Kaleidoskop sind sie sich sicher, den richtigen Weg gefunden und ihr Ziel bald erreicht zu haben. Warme Sonnenstrahlen geben den Geschwistern Kraft, bevor sie dem goldenen Gott gegenübertreten und Antworten auf ihre Fragen erhalten. Während der Weiterreise stürzen die beiden vom Fahrrad – sie schweben in Lebensgefahr. Wie sollen sie nun ihren Auftrag erfüllen? Die mutige schwarze Katze eilt herbei, ihr gelingt es das Leben der Kinder zu retten. Ihr eigenes allerdings verliert sie. Letztlich gelingt es allen Athletinnen und Athleten gemeinsam, den Geist der Dunkelheit zu überwältigen und für immer zu vernichten.